Arbeit mit dem inneren Kind

Jeder Mensch trägt Erinnerungen und Gefühle aus seiner Kindheit in sich. Diese nennt man das innere Kind. Es ist kein echtes Kind, sondern ein Bild für den Teil in uns, der durch frühe Erfahrungen geprägt wurde. Es erinnert sich an schöne Erlebnisse, aber auch an Verletzungen und unerfüllte Bedürfnisse.

Was wir als Kind erlebt haben, beeinflusst uns oft noch heute. Wer zum Beispiel häufig kritisiert wurde, zweifelt vielleicht auch als Erwachsener an sich selbst. Wer wenig Sicherheit oder Zuwendung erfahren hat, reagiert möglicherweise besonders empfindlich auf Ablehnung oder Konflikte.

Was bedeutet die Arbeit mit dem inneren Kind?

Die Arbeit mit dem inneren Kind hilft dabei, alte Gefühle und Verhaltensmuster besser zu verstehen. Gemeinsam schauen wir darauf, wann alte Erfahrungen heute noch wirken und wie sie Ihr Denken, Fühlen und Handeln beeinflussen.

Dabei geht es darum,

  • alte Gefühle bewusst wahrzunehmen,
  • ihre Ursachen zu verstehen,
  • sich selbst mit mehr Mitgefühl zu begegnen,
  • und sich heute das zu geben, was damals vielleicht gefehlt hat – zum Beispiel Trost, Sicherheit oder Ermutigung.


Wie arbeiten wir gemeinsam?

In einem geschützten und vertrauensvollen Rahmen betrachten wir aktuelle Herausforderungen und die Gefühle, die damit verbunden sind. Mit Gesprächen, Imaginationsübungen und systemischen Methoden lernen Sie, sich selbst besser zu verstehen und neue Wege im Umgang mit belastenden Situationen zu finden.

Was kann die Arbeit bewirken?

Die Arbeit mit dem inneren Kind kann helfen, alte Wunden neu zu bewerten und zu heilen, Selbstzweifel zu verringern und einen liebevolleren Umgang mit sich selbst zu entwickeln. Viele Menschen erleben mehr innere Ruhe, Selbstvertrauen und Freiheit im Alltag.

Es geht nicht darum, die Vergangenheit zu verändern, sondern darum, zu erkennen, wie sie das  Heute bestimmt. Sie lernen aus Ihrer erwachsenen Stärke heraus zu handeln – statt aus den Verletzungen der Vergangenheit.